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Grenzenlos lebenswert

Stadtrat beschließt Verkauf der ehemaligen Grundschule Grubweg und schafft damit die Voraussetzung für den Umzug der Athanor Schauspielakademie nach Passau

16.05.2013 - Beschluss des Stadtrates

Altes Rathaus

Heute hat das Stadtratsplenum einstimmig beschlossen, das Gebäude der ehemaligen Grundschule Grubweg an einen privaten Investor zu veräußern.

Das Gebäude der ehemaligen Grundschule steht seit Jahr 2005 leer, nachdem die Grundschule Grubweg in das Gebäude der ehemaligen Hauptschule Grubweg umgezogen ist. Seitdem konnte die Stadt Passau das Gebäude nicht adäquat nutzen und musste für laufende Unterhaltungsmaßnahmen jährlich ca. 25.000 € aufwenden.

Deshalb wurde im Jahr 2009 das Gebäude zum Verkauf ausgeschrieben. Auf diese Ausschreibung hat die Stadt Passau nur ein Angebot erhalten. In der Folgezeit hat die Verwaltung weiter versucht, das Gebäude einer neuen Nutzung zuzuführen. Im vergangenen Jahr hat sich durch den geplanten Umzug der renommierten Athanor Fachakadademie für Darstellende Kunst eine neue Nutzungsmöglichkeit ergeben.

Deshalb hat der Stadtrat Ende vergangenen Jahres beschlossen, das Gebäude soweit instand zu setzen, um die Voraussetzungen für die Unterbringung der Akademie zu schaffen.

In den vergangenen Wochen hat sich ein privater Investor bei der Stadt Passau und beim Leiter der Akademie gemeldet und dabei das Angebot unterbreitet, dass er das Gebäude von der Stadt Passau erwirbt, umfassend saniert und sich verpflichtet, der Akademie einen Mietvertrag über 25 Jahre Laufzeit anzubieten. Dieses Angebot wurde in den vergangenen Wochen umfassend geprüft.

Deshalb wurde heute dem Stadtrat vorgeschlagen, dieses Angebot, das sich als ein Glücksfall für die Stadt Passau erwiesen hat, anzunehmen.

Mit diesem Beschluss können folgende Vorteile für die Stadt verzeichnet werden:

  • Ansiedlung der Athanor Akademie für 25 Jahre in Passau
  • Verbleib der Turnhalle im städt. Eigentum sowie
  • Weitere Verfügbarkeit der Parkplätze für die Kirchennutzung

Dadurch ist auch der vereinbarte Kaufpreis akzeptabel und als angemessen zu bezeichnen. Im Rahmen der Stadtratssitzung hat die Verwaltung die Kaufpreisfindung und die Angemessenheit des Kaufpreises eingehend dargestellt. Dies gilt insbesondere auch deshalb, da die Stadt Passau die bereits ursprünglich eingeplanten Instandsetzungskosten in Höhe von ca. 500.000 € einspart und keine weiteren Unterhaltungskosten zu tragen hat.

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